Asteraceae
Ringelblume
Calendula officinalis L.
Einjährige Garten- und Arzneipflanze mit orangegelben Blütenkörbchen. Traditionell vor allem äußerlich bei kleinen Haut- und Schleimhautentzündungen sowie zur Wundpflege genutzt.
Wirkung und Einordnung
Evidenz: begrenzt (2/5)
Blüten äußerlich als Salbe, Creme, verdünnte Tinktur oder Umschlag: laut EMA/HMPC traditionell bei kleinen Hautentzündungen und zur Unterstützung kleiner Wunden. Strahlendermatitis: Pommier et al. untersuchten eine Calendula-Zubereitung in einem speziellen medizinischen Kontext; das stützt nicht automatisch jede Alltagsanwendung. Innerliche Anwendungen der Blüten spielen in diesem Profil keine tragende Evidenzrolle.
Anwendung
- Äußerlich als Salbe, Creme oder verdünnte Zubereitung bei kleinen oberflächlichen Hautentzündungen.
- Bei tiefen, stark nässenden, infizierten oder schlecht heilenden Wunden medizinisch abklären.
- Nicht auf bekannte Korbblütler-Allergie anwenden.
Ökologische Bedeutung
Ökologie: moderat (3/5)
Ringelblume ist eine lang blühende Garten- und Ackerbegleitpflanze mit leicht zugänglichen Korbblüten. Sie bietet Pollen und Nektar für Schwebfliegen, Bienen und Käfer; ihr Wert steigt durch lange Blütezeit, bleibt aber stärker gartenökologisch als wildpflanzlich.