Evidenzorientiertes Pflanzenwissen

Rosaceae

Hundsrose

Rosa canina L.

Heimische Wildrose mit einfachen Blüten und roten Hagebutten. Medizinisch stehen Hagebutten als Vitamin-C- und Polyphenolquelle sowie traditionelle Erkältungs- und Gelenkbezüge im Vordergrund.

Hagebutte Heckenrose Rosae pseudo-fructus
Bild: Wikipedia/Wikimedia, Hundsrose. Quelle öffnen

Wirkung und Einordnung

Evidenz: begrenzt (2/5)

Hagebutten liefern Vitamin C, Carotinoide und Polyphenole. Klinische Studien zu Hagebuttenpulver bei Arthrose zeigen mögliche kleine Effekte auf Schmerzen, sind aber präparateabhängig. Als Tee ist die Anwendung eher traditionell und ernährungsbezogen, nicht als gezielte Therapie zu verstehen.

vitaminreich polyphenolhaltig antioxidativ präklinisch ökologisch wertvolles Gehölz

Anwendung

  • Hagebuttentee und -pulver können als Lebensmittel und traditionelle Ergänzung genutzt werden.
  • Gelenkstudien beziehen sich meist auf spezielle Pulverpräparate, nicht auf jeden Tee.
  • Die Härchen im Inneren der Früchte reizen Haut und Schleimhäute.

Ökologische Bedeutung

Ökologie: sehr hoch (5/5)

Hundsrose ist ein sehr wertvolles heimisches Heckengehölz. Die offenen Blüten versorgen Bestäuber, die Hagebutten ernähren Vögel und Kleinsäuger, und die dornige Struktur bietet Brut- und Schutzräume.

Wildbienen Käfer Vögel Kleinsäuger Heckenbrüter Schmetterlingsraupen heimisches Gehölz Vogelnährgehölz Hagebutten Hecke Raupenfutterpflanze

Studien und Quellen